Aktivitäten & Projekte

Projekt KIEZWABEN

Wir sind die Kiezwaben der Anna- Freud- Schule,

bestehend aus 11 Studierenden der Vollzeitausbildung im zweiten Jahr und zwei Lehrerinnen. Seit Sommer 2018  streben wir an, die Bedeutung, sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Bienen anderen nahe zu bringen. Um dies zu erreichen, stellen wir Produkte mit zugehöriger Infobroschüre her. Des Weiteren legen wir unseren Fokus auf die Bildungsarbeit. Diese besteht darin, Kinder und Jugendlichen an die Bienen und deren Umwelt heranzuführen. Vom Erlös des Honigs werden soziale Projekte unsere Schule und die Bienen unterstützt. Wir arbeiten selbständig und selbstbestimmt. So gestalten wir für uns, als zukünftige Erzieher*Innen, ein optimales Projekt.

Jede/r ist herzlich eingeladen sich über unsere Schülerfirma zu informieren und jede Meinung ist gefragt.

Projekt „Park mal“ der Europäischen Akademie in Kooperation
mit der Klasse 520 A der Anna-Freud-Schule

Die Schüler*innen der Klasse 520A nehmen in diesem Halbjahr an dem Projekt „Park mal!“ der Europäischen Akademie, entwickelt von Frau Dr. Hudalla, teil. Nina Strobel und Kristina Meder begleiten die Schüler*innen während des Projekts.

Worum geht’s?
Die Anna-Freud-Schule liegt unweit des Volksparks Jungfernheide, der sich sozial- wie landschaftsarchitektonischen um einen täglich konkret erfahr- und erlebbaren Bestandteil des Europäischen Kulturerbes handelt. Ziel des Projekts ist es, die Identifikation mit dem Kulturerbe zu stärken, Wissen zu vermitteln und das Kulturerbe bekannt zu machen.
(s. https://www.eab-berlin.eu/aktivitaeten/projekte-der-eab/park-mal/).

Die Schüler*innen nehmen in diesem Schulhalbjahr an zwei Aktionen des Projekts teil:
Action Bound: Wer hat den Volkspark Jungfernheide entworfen? Warum heißt der Volkspark eigentlich Volkspark? Und weshalb liegt ein so großer Park ausgerechnet zwischen Siemens und Autobahn? Ein Action Bound ist eine Art digitale Schnitzeljagd. Per Smartphone werden Besucher*innen des Volksparks zu verschiedenen Stationen geleitet, an denen sie Informationen erhalten, Fragen beantworten müssen und Hinweise auf die nächste aufzusuchende Station erhalten. Für die Schüler*innen bedeutet das: Sie erarbeiten den „Content“ des Spiels, also die Route, die Fakten und die Fragen so, wie sie es wichtig und richtig finden. Für die Besucher*innen des Parks, die das Spiel beim Spazierengehen oder auch als Idee für Kindergeburtstage, Betriebsausflüge usw. kostenlos herunterladen und nutzen können, bedeutet ein Action Bound: Viel Information und Spaß zum Kulturerbe „Volkspark Jungfernheide“. (Quelle: Projektbeschreibung der Europäischen Akademie)

Die Schüler*innen der Klasse 520A haben sich bereits in 3 Gruppen eingeteilt, so dass Grundschulkinder egal welcher Altersstufe die Schnitzeljagd spielen können. Der Park wurde besichtigt und jetzt geht es an die Erstellung der Schnitzeljagd.

Rap den Park: Jugendliche lieben Musik. Und sie lieben HipHop. Deshalb greifen sie bei „Park mal!“ selbst zum Stift und schreiben einen Rap zum Park. Was reimt sich am besten auf Park? Quark? Oder stark? Rappen macht Spaß und lernen kann man dabei auch noch was. (Quelle: Projektbeschreibung der Europäischen Akademie)

Freiwillige Schüler*innen der Klasse 520A haben bereits den ersten Teil des Rap-Workshops besucht, der von Nino Mocco, Sozialpädagoge und Rapper beim tuned-jugendprojekt, geleitet wurde. Nach Reim- und Rhythmus-Übungen und einer historischen Einordung der Hip-Hop-Kultur haben die Schüler*innen eigene Texte und Gedanken in einen Rap über den Volkspark Jungfernheide verfasst, sich einen Beat ausgesucht und ihren Rap aufgenommen. In zwei Tagen haben die Schüler*innen neue Talente entdeckt und Großartiges geleistet. Im April wird der Song durch ein im Park selbst gedrehtes Musik-Video unterlegt. Was man sowohl beim Texten als auch beim Videodrehen beachten muss, lernen die Jugendlichen in zwei vorgeschalteten Workshops von Profis.

Gefeiert werden sollen die Projekte bei einem Sommerfest am 14. Juni. Dann werden der Song, das Video und die Actionbounds der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Exkursionsbericht der 1g19 im Fach Sport
(Mai 2017 mit dem Sportlehrer, Herrn Mischke)

Die Schülerinnen und Schüler der von mir im Fach Sport betreuten 11. Klasse (1g19) hatten im Mai dieses Jahres die Möglichkeit, den sportlichen Eignungstest der Berliner Feuerwehr im Rahmen einer Exkursion zu absolvieren.

Nachdem wir die ersten Herausforderungen gemeistert hatten – mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Berliner Norden nach Heiligen See in die Ruppiner Chaussee und durch die Eingangskontrolle auf das Gelände der Polizei Direktion 1 zu gelangen, konnten wir nach kurzem Fußweg die außergewöhnlich gut ausgestatteten Sporträume der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie begutachten.

Nach einer kurzen, informativen Einführung konnten die Schülerinnen und Schüler sich in den nahe gelegenen Umkleidekabinen sportgerecht umziehen und sich anschließend für den Ausdauertest auf die hochmodernen Fahrradergometer setzten, dabei bekamen sie eine Atemmaske sowie ein Pulsmessergurt angelegt. Bei diesem Verfahren der Ausdauermessung wird der Anstrengungsgrad während der Belastung progressiv gesteigert, währenddessen wird die Zusammensetzung der Ein- und Ausatemluft gemessen; damit können Rückschlüsse auf die gerade im Körper stattfindenden Energiegewinnungsprozesse gezogen werden und der Fitnesszustand des Probanden exakt bestimmt werden. Diese Spiroergometrie (Atemgasanalyse) wird vor allem im Leistungssport und aufgrund des fehlenden Know-hows und hohen Preises nur in der Spitze des Breitensports angewendet.

In diesem Zusammenhang möchte ich mich herzlich bei den betreuenden Feuerwehrmännern der Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie für das Ermöglichen der Exkursion und die tolle Betreuung der Schülerinnen und Schüler bedanken.

Anschließend wurden die auf Din A4-Bögen ausgedruckten individuellen Testergebnisse ausführlich zusammen besprochen, woraus sich ein von beiden Seiten interessiert geführter Austausch über die Themen Ausdauer, Feuerwehr und sportlichen Eignungstest entwickelte.Freiwillig konnten sich die Schülerinnen und Schüler zudem an dem Krafttest versuchen.

Zusammenfassend war es für alle Beteiligten eine gewinnbringende Begegnung, bei der sich nicht nur die Berliner Feuerwehr von ihrer besten Seite zeigte, auch alle anwesenden Schülerinnen und Schüler der Anna-Freud-Schule bestanden den anspruchsvollen Ausdauertest.

Simon Mischke